Straßenrennen des RSC Turbine Erfurt

Der RSC Turbine Erfurt richtete das BDR Sichtungsrennen der U17 auf der Runde Töttelstädt - Zimmernsupra - Bienstädt - Töttelstädt aus

20.05.2019 | Es waren schon ein paar Monate, die die Vorbereitung auf das Radrennen den Organisatoren vom RSC Turbine gekostet hat. Viele haben am Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Die Stadt Erfurt, insbesondere das Straßenverkehrsamt und das Sportamt sicherten wichtige Bereiche des Rennens ab. Ihre Vertreter , Herr Woitok und Herr Martin waren vor Ort und überzeugten sich von der Umsetzung des Sportereignisses. 

Wir danken allen Helfern, der Feuerwehr Gispersleben, den Sponsoren des Vereins und vor allen Dingen den aktiven Eltern, die mit den Händen zupackten oder/und sich mit einem selbstgebackenen Kuchen in die Organisation einreihten.

Die Strecke ist so schwer wie sie die Renner machen. Und sie haben sie schwer gemacht. Die Rundenzeiten waren in allen Altersklassen schneller als im Zeitplan, wohl dem guten Wetter und der Einstellung der Sportler geschuldet.

Im Mittelpunkt des sportlichen Geschehens standen die beiden Sichtungsrennen der U17. Im Rennen der Mädchen schaffte es einmal mehr Franzi Arendt auf das Siegerpotest. Ihr 3. Platz im Spurt es großen Hauptfeldes brachte sie auch auf Platz 3 der Gesamtwertung der Sichtungsserie. Ein Moment keimte da noch Hoffnung  auf, dass Franzi damit für die Europäischen Jugendspiele in Baku nominiert werden konnte. Der Bundestrainer entschied sich nicht für Franzi. Er möchte die Fahrerin des jüngeren Jahrganges nicht überlasten, ein durchaus verständliche Entscheidung, aber trotzdem Schade. 

Mit ihren Platzierungen in Magdala und Töttelstädt schaffte es Isabel Wollweber, sich auf Platz 12 der Sichtungsserie vorzuarbeiten, ein Platz, der am Ende der Saison eine Berufung in den Bundeskader bedeuten könnte. Die Saison ist aber noch lang …….

In den Kinderklassen U11 und U13 ging gleich nach dem Start zur Sache. Die Felder zersplitterten und die Sportler kamen nach einer bzw. zwei Runden sehr WA- freundlich ins Ziel. Schön, dass Turbine bei den Siegerehrungen vertreten war. Noah Fiedler kam mit Sekundenrückstand auf den 3. Platz. Seine Vereinskameraden Oskar Rist und Tim Brehme begleitenden Noah zur Siegerehrung. Sie belegten Platz 5 und 6. Mit seinem 6. Platz hat Tim damit so viele Cuppunkte gewonnen, dass er in der Gesamtwertung auf den Platz des "Besten Neulings" vorrückte und das "Weiße Trikot" überstreifen konnte.

Ebenso im weißen Trikot fuhr Oskar Weiss sein Rennen in der U13. Als das Feld dieser Altersklasse in die Schlussphase ging, fuhr er gemeinsam mit Stefan Pister in der Verfolgergruppe, bei der es noch um Platz 6 , dem letzten Platz zur Siegerehrung , ging. An der Stelle, die wir uns  in der Vorbesprechung  genauer angesehen hatten, griff Oskar an und fuhr der Gruppe davon. Nur Stefan  konnte ihm folgen. Beide Turbinesportler arbeiteten gut zusammen und hielten die Verfolger auf Distanz. Am Ende hatte Stefan die schnelleren Beine, wurde zur Siegerehrung gerufen, holte erstmalig in dieser Saison Cuppunkte und erfüllte mit der heutigen Top10 Platzierung die Kadernorm D1.

In der U15 spurtete eine große Spitzengruppe um den Sieg. Jannick Winter platzierte sich dabei als bester Turbinefahrer auf Platz 13. Ein kämpferisches Rennen fuhr bei den U15 Mädchen Tanita Knorr. In den Zwischensprints holte sie so viele "Aktivpunkte", dass sie ihr "Blaues Trikot" als Führende in der Wertung um die "Aktivste Fahrerin" verteidigen konnte.

Summa Summarum : Eine gelungene Veranstaltung sowohl von der Organisation als auch von der sportlichen Seite.

Töttelstädt 2020 ? Wir sollten es angehen !!!