Erfurter Junior glänzt bei WM-Debüt

Jakob Geßner überzeugt als Helfer

25.09.2017 |

„Mir haben die Beine so unglaublich gebrannt, dass ich jetzt völlig kaputt bin. Mir tut alles weh. Auf den letzten Kilometern hatte ich Krämpfe“, sagt der deutsche Bergmeister und Bundesliga-Zweite nach dem 133,8 Kilometer langen Rennen.

Bergen. Als Jakob Geßner im vergangenen Herbst in die Gruppe von Michael Beckert wechselte, da nannte sein neuer Trainer die Weltmeisterschaft in Bergen als großes Ziel für die Saison. „Ich fand das damals sehr motivierend, dass mein Trainer solch ein großes Potenzial in mir ausgemacht hat“, sagte der 17 Jahre alte Radsportler vom RSC Turbine Erfurt, der nun mit Bravour sein WM-Debüt gemeistert hat.

Der junge Thüringer erfüllte seine Helferrolle mit einer engagierten Leistung und verhalf dem Vorjahres-Zweiten Niklas Märkl aus Queidersbach mit Rang vier zu einer Top-Platzierung. „Dass Niklas so hauchdünn an Bronze vorbeigefahren ist, ist aber ganz schön ärgerlich“, sagte Geßner, der auf Platz 32 genau 55 Sekunden hinter dem dänischen Sieger Julius Johansen landete, der in diesem Jahr schon Junioren-Weltmeister auf der Bahn geworden war.

Als der Erfurter versuchte, seinen Teamkollegen Märkl für den Kampf um Bronze in Position zu bringen, lag er selbst sogar an vierter Stelle. „Mir haben aber die Beine so unglaublich gebrannt, dass ich jetzt völlig kaputt bin. Mir tut jetzt alles weh. Auf den letzten Kilometern hatte ich Krämpfe“, sagte der deutsche Bergmeister und Bundesliga-Zweite nach dem 133,8 Kilometer langen Rennen.

Axel Lukaczek