DM Mannschaftszeitfahren Genthin

24.05.2016 |

Das Rennen in Genthin hatte ein Vorprogramm. Ein Tag vor der DM startete Leo bei einem Kriterium in Zwickau und traf dort auf die Spitze der Sachsen, die wir eigentlich schon in Genthin vermutet hatten. Er belegte Platz 4 und zeigte, dass er in der Deutschen Spitze mitfahren kann . Die Sachsen zeigten es am Sonntag ..........

 

Genthin war - unter dem Strich erfolgreich für den RSC Turbine Erfurt, wenn auch nicht ohne kleine Probleme.

 

Reine Turbine Vierer waren nicht am Start. Theoretisch wäre das möglich gewesen, hätte aber die Thüringen Vierer im Kampf um die Medaillen deutlich geschwächt. Allein wären wir aber auch nicht so stark gewesen, um in den Kampf um die Medaillen einzugreifen.

 

Der Paukenschlag kam gleich am Anfang: Thalea Mäder holte sich mit ihrer Geraer Partnerin Lena Franke den Deutschen Meistertitel im Paarzeitfahren und das mit einem Vorsprung von über 30s. Wenn man Zeiten über ein Jahr auch nicht so ohne weiteres vergleichen kann, sollte man doch bemerken, dass die gefahrene Zeit fast eine Minute schneller war als beim Titelgewinn von Spigrode/Stern im vergangenen Jahr.

 

In der U15 der Jungen gab es im Vorfeld viele Überlegungen, wer Thüringen im Vierer vertreten sollte. Nach seiner Zeitfahrleistung bei der Kids-Tour hatte Eric Rauch es geschafft, im 1. Vierer nominiert zu werden. Mit seinen Mitstreitern Andrea, Weiß und Kitzig fuhr er auf Platz 3 und gewann mit Bronze seine erste Meisterschaftsmedaille.

Die Jungen der U17 gingen nach ihren Erfolgen bei der Bahn DM als Favoriten in das Rennen. Im erste Vierer fuhren mit Max Gehrmann und Jakob Geßner auch zwei Turbine Sportler. 

Leider kam Jakob ins Straucheln und stürzte. Die anderen drei Fahrer warteten auf ihn, weil es ohne Jakob wohl kaum zum Erfolg gereicht hätte. Der Titel war leider nicht mehr zu erreichen. Das Thüringen doch noch mit Platz 2 auf das Siegertreppchen fuhr, verdient schon viel Anerkennung.

 

Im Thüringer Team der U19, die in ihrem Bundesligarennen auf Platz 3 fuhr, stand mit Henrik Pakalski auch ein Turbine - Renner auf dem Podium. Knapp am Podium vorbei fuhren die Männer. Bei ihnen bestand das Team aus sechs Sportlern. Schade für Konrad Geßner und seine Mitstreiter.