Saisonfinale Bahncup und LVM am 26.09.2015

26.09.2015 |

Saisonfinale auf der Erfurter Radrennbahn Andreasried

 

Wir haben es wieder einmal geschafft: Eine Rennsportsaison liegt hinter uns.
Das Saisonfinale hatte es dann auch wieder ins sich.

 

Vor den sportlichen Dingen müssen wir uns bei „unserem Hinterland“ bedanken:
Was unsere Eltern unter der Leitung von Alexandra Pluntke auf die Beine gestellt

haben, kann sich wohl sehen lassen und dürfte noch ein paar Taler in die Vereinskasse

gespült haben.

 

Danken wir auch Torsten Wolf als WAV. Es hätte ihm keiner verübeln können, wenn er die

Veranstaltung aus Mangel an Kampfrichtern abgesagt hätte. Zu wenig Kampfrichter insgesamt

in Thüringen, ein paralleles Radrennen am gleichen Tag und eine Reihe krankheitsbedingter

Absagen: Da blieben nicht viele ausgebildete Kampfrichter übrig.
Da mussten Helfer ran, die entsprechend ihrer Möglichkeiten ihre Sache doch recht gut gemacht

haben. Vielleicht finden die Kritiker dieser oder jener Entscheidung den Weg zur Kampfrichterausbildung.

 

Sportlich gesehen lief es beim RSC Turbine Erfurt wie in der gesamten Saison, eben erfolgreich,

immer wieder mit Überraschungen und mitunter auch mit nicht erfüllten Erwartungen, genau wie

im richtigen Leben.

 

Ein positive Überraschung schaffte Tanita Knorr, die mit ihrem 2. Platz die ihre beste
Saisonplatzierung einfuhr und damit noch den Sprung in den Kader E – 2005 schaffte.
Schade nur, dass die Auszeichnung noch nachgeholt werden muss.

 

Nachholebedarf gibt es auf alle Fälle in der AK U11m . Zwei Starter sind für unsere Vorstellungen

einfach zu wenig. Wir könnten jetzt erklären, warum nur zwei Starter – Umzug; Krankheit usw. – oder

wir kümmern uns alle darum, dass es wieder mehr werden.

 

In der U13 wurden sowohl die Jungen als auch die Mädchen ihrer Rolle als Mitfavoriten gerecht.
Lara Jäger und Isabel Wollweber holten den Doppelsieg im Punktefahren und gemeinsam mit ihren

Partnerinnen aus Jena den Mannschaftstittel über 2000m.
Beachtenswert die Leistung von Alina Voss: Neu auf der Bahn griff sie in die Punktevergabe beim

Punktefahren ein, holte Punkte und belegte am Ende Platz 7. Damit sicherte sie sich den Pokal des besten Neulings in der Saison 2015 in der AK U13w.

Die Jungs machen es den Mädels nach. Mit Morice Ostermann (2.), Kevin Genzmer (4.) und Antonio Himmelstoß

( 5.) wurde drei Turbinesportler zur Siegerehrung im Punktefahren der AK U13m gerufen. In der 4er Mannschaft holte unser Team die Silbermedaille, knapp vom Sömmerdaer Team geschlagen.

 

Thalea Mäder sicherte sich den Titel im Punktefahren der U15w und fuhr dann in der Mannschaft, die den 2. Platz in der 4er – Mannschaft hinter den Geraer Mädels belegte.

 

Im Punktefahren der U15m hatten die Geraer Sportler die schnellsten Beine. Markus Linke und Justin Stöckert belegten die Plätze 4 und 6. Yannik Niebergall konnte seine ansteigende Form nach überstandener Erkrankung mit einer sehr übersichtlichen Fahrweise unterstreichen. Er konzentrierte sich auf die Schlusswertung und fuhr nur knapp an einem Punkt vorbei.

Im 4er ging es dann richtig rund. Die Turbine Mannschaft fuhr zunächst Bestzeit in der Besetzung Jautsch, Kallenbach, Niebergall und Jahn. Am Ende holten die Jungs die Bronzemedaille 
Dann konterte der SSV Gera mit einer Superleistung und verbesserte die Zeit um 12 Sekunden. Es kam noch der Vierer vom Sportgymnasium Erfurt unter der Führung von Steffen Uslar. Mal lagen seine Sportler vor der Zeit von Gera und mal dahinter. Am Ende hatte der Sportgym – 4er mit den Turbine Sportlern Markus Linke und Justin Stöckert mit ca. 1 1/10 Sekunde Vorsprung gewonnen.
Die, die diese Leistung dieser Mannschaft nicht zugetraut hatten, seien daran erinnert, dass sie in der gleichen Besetzung in Genthin 5. der DM im Straßenvierer geworden sind.
Unterm Strich fuhren hier also zwei Thüringer Mannschaften deutsche Spitzenzeiten nach Hause. Mir ist keine bessere Zeit eines Thüringer Bahnvierers der U15 bekannt.
Und dabei haben die Jahrgangsbesten Oelke, Groch und Jäger wegen eines Einsatzes beim BDR – Sichtungsrennen noch nicht einmal teilgenommen.

 

Die Planungen für die nächste Saison sind schon angelaufen. Dann gibt es auch im Andreasried wieder schnelle Runden zu sehen.