Im strömenden Regen über 200km an zwei Tagen über den Rennsteig

Die Tour ging vom 17.-18.09.2016. Samstag früh um 06:45Uhr war der Treffpunkt an der Radrennbahn in Erfurt, dort haben wir die Räder und Taschen in 2 Busse eingeladen und sind dann mit den Bussen nach Blankenstein gefahren. Wir, das waren elf Sportler der Altersklassen U15 und U17 des RSC Turbine Erfurt. Betreut wurden wir von Herrn Rauch und drei seiner Freunde. Er hatte auch die Idee für diese Tour gehabt und sie dann organisiert. Vor der Abfahrt steckt jeder dann noch einen kleinen Stein ein, um Ihn am Ende des Rennsteigs in die Werra zu werfen. Das soll Glück bringen. Und dann ging es im Dauerregen los. Fast jeder hatte einen Rucksack dabei, gefüllt mit Essen, Trinken, Wechselkleidung, einem Ersatzschlauch oder Sonstigem. Wir fuhren von Blankenstein nach Schmiedefeld, die Strecke bestand zum Großteil aus Waldwegen, wo es im Dauerregen natürlich sehr matschig ist und dementsprechend sahen auch alle aus, aber wir sind auch teilweise auf geteerten Straßen gefahren, weil es sonst zu schwierig gewesen wäre. Bei etwa einem Drittel der Strecke haben wir an einer Bäckerei Rast gemacht, wo man sich erst mal aufwärmen konnte und die Meisten haben auch noch Kuchen gegessen. Als wir weiterfahren wollten, gab es den ersten Platten, an dem Tag aber auch der Einzige. Nach ca. 105 Kilometern im Dauerregen und bei unter 10°C kamen wir endlich halberfroren, entkräftet und vor allem durchnässt im Hotel „Endspurt – das Rennsteiglauf Hotel“ an. Alle waren sehr glücklich darüber. Bevor wir ins Hotel gingen mussten wir erst mal die total verdreckten Mountainbikes mit einem Schlauch grob sauber machen und nebenbei wurden wir auch mit dem Schlauch gereinigt, dann konnten wir endlich ins Hotel uns Duschen, aufwärmen, die Sachen waschen, essen usw. Herr Rauch, der das Ganze auch organisierte, hat uns dann noch Schokolade und Trinken gegeben. Es gab noch Abendbrot und später sind alle müde ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen gab es um 8Uhr Frühstück und um 9:30Uhr war Abfahrt nach Hörschel. Dort endet der Rennsteig. Wir sind bei 7°C und starkem Nebel nach Oberhof gefahren, wo es dann auch den ersten Schaden am Rad gab, denn der Mantel ist kaputt gegangen und wir mussten nach Oberhof fahren wo noch ein Geschäft offen hatte.  Dann ging es weiter und es gab noch einen Platten und 2 Stürze, es verletzte sich aber keiner sehr schlimm. Es ging auch zum Inselsberg hoch, mit einer Steigung von teilweise über 20 Prozent. Das Wetter verbesserte sich und wir kamen nach ca. 85 Kilometern in Hörschel an, es schien dann auch mal die Sonne, jeder hat seinen Stein in die Werra geworfen und wir sind alle nochmal in der Werra Baden gegangen. Insgesamt sind wir also ca. 190 Kilometer gefahren. Herr Dr. Wandersleb und Herr Zierenner fuhren uns wieder in 2 Bussen nach Erfurt.

 

Lorenco Kallenbach

Trainingsgruppe U15 und U17

Herr Rauch, Herr Landzmann und Herr Lasotta als Betreuer

 

Medaillenflut und neun Titel

Am vergangenen Wochenende wurden die letzten Landesmeistertitel der Saison 2016 ausgefahren. In Gera ging es um die Ausdauerdisziplinen im Bahnrennsport und in Sömmerda waren die Landesmeisterschaften im Kriterium ausgeschrieben.

Die Turbine-Sportler kehrten mit neun Landesmeistertiteln nach Erfurt zurück.

 

Siege auf Ansagen fuhr Lara Jäger ein : Drei Titel bei drei Starts ( Punkte, 4er und Kriterium).

Dabei zog sie ihre Trainingspartnerinnen Isa Wollweber und Tanita Knorr ebenfalls zum Titel im 4er der U13. Isa holte dann mit Silber im Kriterium und Bronze im Punktefahren insgesamt einen vollen Medaillensatz.

 

Bei den Jungs der U13 war es einmal mehr Morice Ostermann, der den Kriteriumstitel holte und seinem Geraer Gegner und Freund Lukas Küfner das Hinterrad zeigte. Am Tag vorher war es Lukas, der Corneel Mäder auf den Silberrang verwies.

 

Thalea Mäder fuhr am Samstag in ihrer eigenen Liga: Ihre Zeit von 2:53 auf der schweren Geraer Zementbahn lässt auf eine sehr schnelle Zeit bei den Sichtungsrennen in Frankfurt/Oder - jetzt allerdings unter U17 Bedingungen - hoffen.

 

In der U15 lief es nicht so, wie erhofft. Die Höhepunkte der vergangenen Wochen waren wohl an die Substanz gegangen. Immerhin nahmen die Jungs  die Bronzemedaille im 4er als Trostpflaster zurück nach Erfurt.

 

Jakob Geßner im Punktefahren und Milan Henkelmann in der Verfolgung sind die Titelträger in der U17m für dieses Jahr.

 

Ein Titelgewinn steht noch aus: In der U11 der Mädchen bewies Alizee Bürmann ihren Formanstieg der letzten Wochen : Sie gewann das Kriterium in Sömmerda und holte mit ihrem ersten Sieg auf dem Rennrad gleich einen Landesmeistertitel.

 

Und hier noch ein paar Namen und Platzierungen, an die wir uns gewöhnen möchten.

In der U13 fuhr Pascal Wapsa die ersten Cuprennen im Trikot des RSC Turbine.

Schon im ersten 4er eingesetzt sicherte er an der Seite von Corneel und Morice die Silbermedaille ab. Er konnte sich auch für das Punktefahrfinale qualifizieren und holte mit Platz 14 Cuppunkte.

 

Ebenfalls über die Sommersichtung kam Ferdi Spork zum RSC Turbine. Unauffällig fahrend schaffte er , sich im Kriterium im Hauptfeld zu behaupten und am Ende im Spurt noch Platz 18 zu belegen.

Im gleichen Rennen holte Felix Wellendorf seinen ersten Cupppunkt der Saison.

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